Geschichte

Eine Gruppe engagierter Frauen gründete am 23. Oktober 1975 den Bibliotheksverein Ettingen mit dem Ziel eine attraktive, moderne Bibliothek im Dorf zu führen. Dank einem Startkapital der beiden Kirchgemeinden sowie der finanziellen Unterstützung durch die Gemeinde Ettingen, welche dem Bibliotheksverein zudem einen geeigneten Raum zur Verfügung stellte, konnte dieses Projekt umgesetzt werden.

Am 8. April 1976 wurde die Bibliothek im Gemeindehaus mit einem Bestand von rund 2‘000 Büchern für Erwachsene eröffnet. Das Sortiment wurde im Sommer 1976 mit Kinder- und Jugendbüchern ergänzt. In den Achtzigerjahren kamen Kinderkassetten dazu.

Aufgrund der engen Raumverhältnisse im Gemeindehaus erfolgte im Jahre 2000 der Umzug in das Schulhaus Hintere Matten. Am neuen Standort konnte die Gemeindebibliothek nun zusätzlich als Schulbibliothek genutzt werden.

Im Januar 2001 wurde das zur Erfassung und Ausleihe der Medien früher übliche, manuelle Karteikartensystem durch ein zeitgemässes EDV-System abgelöst.

Seit dem Jahr 2009 beteiligt sich die Bibliothek Ettingen am gesamtschweizerischen Projekt Buchstart.

Das Angebot an Büchern wurde mit Zeitschriften, Musik-CDs, Hörbüchern sowie DVDs für Kinder, Jugendliche und Erwachsene laufend ergänzt.  Der Bestand wurde vergrössert, erneuert und aktualisiert. Ende 2010 standen den Benutzern und Benutzerinnen  rund 12‘000 Medien zur Auswahl.

Zusätzlich können seit Anfang 2010 alle Mitglieder die digitale Bibliothek e-kbl der Kantonsbibliothek Baselland nutzen.

Im Rahmen des Schulhausumbaus erfolgte im September 2012 der Umzug in die neuen Räumlichkeiten des Schulhaustraktes 3. Dank der grosszügigeren Platzverhältnisse wurde das  Medienangebot erweitert und den Bibliotheksbenutzern und -benutzerinnen konnten neu zwei Arbeitsplätze mit Kunden-PCs zur Verfügung gestellt werden. Ausserdem wurde der WebOPAC, der Online-Katalog der Bibliothek Ettingen, aufgeschaltet.